Press "Enter" to skip to content

Bernd Lucke am Pranger

Weidel: Linksextremer Meinungsterror hat viele parlamentarische Arme

AfD-Mitbegründer Bernd Lucke wird bei seinen Vorlesungen in Hamburg von linken „Aktivisten“ niedergebrüllt und körperlich angegangen. In Göttingen blockieren Demonstranten eine Lesung des Ex-CDU-Innenministers Thomas de Maizière. Im Internet erntet Kabarettist Dieter Nuhr einen Shitstorm, weil er Witze über Greta Thunberg macht; ihm wird deshalb Rechtspopulismus und Nähe zur AfD unterstellt. (Ausgerechnet Nuhr, der gegen nichts und niemanden so heftig und humorlos austeilt wie gegen die AfD.) Drei völlig unterschiedliche Beispiele, die eines gemeinsam haben: Sie zeigen, wie beschädigt mittlerweile die Diskussionskultur im Land ist.

Wer nicht der gleichen Meinung ist, soll gefälligst schweigen und/oder wird an den Pranger gestellt – das ist das Ziel der in diesem Fall linken Radikalen. Ein totalitäres, diktatorisches Verständnis von freier Meinungsäußerung. Zu hoch gegriffen? Keineswegs, die angeblichen Links-„Aktivisten“ (aktiv für wen oder was eigentlich?) greifen auch ganz tief in die Nazikeulenkiste. Man kann Bernd Lucke vorwerfen, eine falsche Politik, eine falsche Position zum Euro zu vertreten und die Rechtsextremen unter den AfD-Mitgliedern unterschätzt zu haben. Aber er ist kein Rassist oder Hetzer, er hat die Partei nach dem Noch-weiter-nach-rechts-Ruck verlassen.

Mit seinen Aussagen, so diskussionswürdig diese auch sein mögen, steht er fester auf dem Boden des Grundgesetzes als diejenigen, die ihm den Mund verbieten wollen. Der Professor Lucke ist auszuhalten, muss ausgehalten werden. Ob er nun im Hörsaal oder auf dem Marktplatz reden will – wer seine Vorlesungen blockiert, schafft Raum für die echten Nazis.¹

Die Fraktionsvorsitzende der AfD im Deutschen Bundestag kommentiert die wiederholte Verhinderung von Vortragsveranstaltungen Andersdenkender durch gewaltbereite Linksextremisten:

„Linker Meinungsterror zerstört die Grundrechte der Rede- und Meinungsfreiheit und der Freiheit von Forschung und Lehre in Deutschland. Wenn binnen weniger Tage gewaltbereite Linksextreme in Göttingen einen Vortrag des früheren Bundesinnenministers Thomas de Maizière verhindern, in Hamburg eine Vorlesung von Bernd Lucke sprengen und die Hamburger Universitätsleitung daraufhin dem FDP-Chef faktisch Auftrittsverbot erteilt, läuft offenkundig etwas grundlegend schief in unserem Land.

Die plötzliche Aufregung über diese Fälle erinnert an die Parabel vom Biedermann und den Brandstiftern. Der Terror linksextremer Gewalttäter gegen Andersdenkender ist nichts Neues in Deutschland. Solange es Politiker und Anhänger der AfD traf, haben die Biedermänner in den Redaktionen und Parteizentralen weggeschaut oder gar mehr oder weniger heimlich applaudiert. Jetzt, da der linksextreme Gesinnungsterror sich offen gegen sein eigentliches Ziel richtet, nämlich die gesamte bürgerliche Mitte der Gesellschaft und alles, was nicht radikal links ist, ist der Katzenjammer groß.

Es reicht nicht, die linksextremen Täter zu verurteilen. Wir müssen auch offen darüber reden, wer sie all die Jahre ermuntert und verhätschelt und so erst zur Gefahr für die freiheitliche Demokratie gemacht hat. Linksextreme Strukturen werden unter dem Vorwand des ‚Kampf gegen rechts‘ mit Steuergeld gefüttert und politisch gedeckt, linksextreme Täter als ‚Aktivisten‘, ‚Antifaschisten‘, ‚Chaoten‘, ‚Autonome‘ und dergleichen verniedlicht, Einpeitscher und Stichwortgeber wie der Berliner Politologe Hajo Funke in Medien und politischen Statements herumgereicht, als wären sie objektive ‚Wissenschaftler‘.

Es ist bezeichnend, dass nicht nur die Hamburger Universitätsleitung, sondern auch die grüne Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank sich nicht hinter den angegriffenen Hochschullehrer gestellt und den Vortrag des FDP-Chefs feige verhindert haben. Bei Linken, Grünen und SPD haben linksextreme Freiheitsfeinde erschreckend viele Sympathisanten und Unterstützer. Der linksextreme Meinungsterror hat nicht nur viele parlamentarische Arme, sondern auch eine ganze Reihe von Wasserträgern und Kollaborateuren in der Exekutive.“²

¹Allgemeine Zeitung Mainz ²AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag

5 Kommentare

  1. Anonymous

    Linke Aktivisten = Terroristen == Nazis, Faschisten, denn die benutzen die Taktiken die die NSDAP /Göbbels und die SA benutzt haben, um die Gegner zum Schweigen zu bringen und die Grünen, Linken, SPD sind nichts anderes denn die unterstützen Antifa und die linken Extremisten– alle Gewalt gegen Andersdenkende geht von links aus — das war immer so und bleibt so— ein Italiener sagte — wenn die Faschisten wieder kommen dann werden sie nicht sagen, wir sind Faschisten, sonder wir sind Antifaschisten— das ist die besondere Methode dieser Terroristen— sich wörtlich schön machen und die Gegner verbal und körperlich angreifen und sie das nennen was die Terroristen eigentlich sind— die Grünen und Linken die die AFD als Nazis beschimpfen sind die eigentlichen Nazis — leider glauben viele Bürger die schön verpackten Lügen der Linken und Gründen und SPD Politiker– alle m.E. Faschisten und Kommunisten

    Linke und Grüne Versammlungen werden nicht durch AFD Mitglieder niedergebrüllt oder gestört— die sog. rechte- konservative Menschen tun das nicht—sie distanzieren sich von den Nazimethoden–

    • Anonymous

      Die Grünen: Wassermelonpartei: aussen grün und innen rot

  2. Negernazi

    Das zeigt in was für einer von Vollidioten durchtränkten Gesellschaft wir leben.

  3. Anonymous

    Bei de Maizière vermute ich, dass die bestellt waren.
    Das hat Vorteile für de Maizière, denn so haben viel mehr Leute erfahren, daß er ein neues Buch geschrieben hat, was er ja gerne verkaufen möchte.
    Und dieser nuschelnde Tatterkreis, der die Zähne beim Sprechen nicht richtig auseinander bekommt, musste nichts vorlesen.

    • Negernazi

      Nein, die sind einfach darauf trainiert gegen Jeden zu sein der anders denkt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

BZ Medienholding Ltd ©1998 - 2019