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Artikel aus der Rubrik “Wirtschaft”

Aktuelle Nachrichten aus Wirtschaft, Politik, Unternehmen und Märkten.

Einwegkreislauf sichert Arbeitsplätze

Wachsende Arbeitsmarktzahlen in der alkoholfreien Getränkeindustrie bei steigender Einweg- und sinkender Mehrwegquote

Branchenzahlen zeigen eine positive Arbeitsmarktentwicklung in der alkoholfreien Getränkeindustrie bei gleichzeitiger Umstellung von Mehrweg auf Einweg. Legt man den aktuellen Branchenbericht 2014 zur alkoholfreien Getränkeindustrie der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) zugrunde, verzeichnen die Beschäftigungszahlen im Zeitraum 2008 (mit 23.232 Beschäftigten) bis 2014 (mit 23.944 Beschäftigten) einen Zuwachs von 3 Prozent. Im gleichen Zeitraum gab es eine 35 prozentige Verschiebung von Mehrweg zu Einweg im alkoholfreien Getränkesegment (GfK).

“Der konsequente Ausbau des Einwegpfandsystems hat zu einem zusätzlichen Bedarf an direkter und indirekter Beschäftigung geführt, z. B. für die manuelle Rücknahme, den Betrieb von Rücknahmeautomaten sowie für Transport, Zählzentren, Clearing-Dienstleistungen und Recycling-Kapazit

Staatssekretär Beckmeyer eröffnet Branchenforum „Offshore-Windindustrie“

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, Uwe Beckmeyer, hat heute in Bremerhaven das Branchenforum “Offshore-Windindustrie” eröffnet. Dieses Forum bildet zugleich den Auftakt für die Dialogphase zur 9. Nationalen Maritimen Konferenz, die am 19./20. Oktober 2015 in der Seestadt stattfinden wird. Das Branchenforum “Offshore-Windindustrie” steht unter dem Motto “Offshore Windindustrie und Maritime Wirtschaft: Kosten senken, Rahmen sichern, Wert schöpfen, Voraussetzungen verbessern”.

Staatssekretär Beckmeyer: “Insbesondere für die maritime Industrie eröffnen sich mit der Offshore-Windenergie neue Chancen und Perspektiven sowohl im Spezialschiffbau als auch für die Zulieferindustrie auf dem weltweiten Offshore-Markt. Der weitere Ausbau der Windenergie auf See kann nur gemeinsam mit der maritimen Wirtschaft gelingen. Wir müs

EU-Umweltbericht 2015: Kreislaufwirtschaft für Europa noch in weiter Ferne

BDE appelliert an Kommission, das neue Abfallpaket nach den Ergebnissen des Berichtes auszurichten

Die Europäische Umweltagentur stellt in ihrem Anfang März veröffentlichten Bericht “Die Europäische Umwelt: Stand und Ausblick 2015″ fest, dass noch immer ein Großteil des Siedlungsabfalls in der EU- 58,7 Prozent – nicht recycelt oder wiederverwertet wird. Trotz insgesamt steigender Recyclingraten in Europa werden viele Mitgliedsstaaten laut Bericht das vereinbarte Ziel, bis 2020 die Recyclingquote von Siedlungsabfall auf 50 Prozent anzuheben, nicht ohne zusätzliche Anstrengungen erreichen. Insbesondere die neueren Mitgliedsstaaten haben in diesem Bereich noch Defizite.

Gleichzeitig hebt der Bericht allerdings auch hervor, dass die Verwendung von Primärrohstoffen in den letzten 5 Jahren um 19 Prozent zurückgegangen und in fast allen Mitgliedsstaaten ein Fortschritt im Bereich Recycling festzustellen ist. Als Erfolgsfaktor für diese positiven E

CeBIT 2015: Handel investiert in IT-Prozesse

Verändertes Kundenverhalten und komplexere Geschäftsabläufe stellen den Handel vor wachsende Herausforderungen. Geschäfts- und privatkundenorientierte Unternehmen haben einen hohen Informations- und Handlungsbedarf, dem die CeBIT vom 16. bis 20. März 2015 nach Überzeugung des Bundesverbandes Technik des Einzelhandels e.V. (BVT) mit Ihrem Leitthema d!conomy gerecht wird.

“Der Handel insgesamt ist im Rahmen der Digitalisierung aller Unternehmensprozesse hochgradig investitionsbereit”, so BVT-Geschäftsführer Willy Fischel. “Mit der Erweiterung der Geschäftsmodelle im stationären und Onlinehandel wachsen die Anforderungen an Infrastruktur und Logistik. Hier sind im Interesse einer durchgängigen Kette nicht nur die Systemzentralen des Handels gefordert, sondern auch die einzelnen Unternehmen und Standorte. Die CeBIT ist die ideale Plattform, für diese Herausforderung die richtigen Partner und Lösungen zu finden.”

Neben Geschwindigkeit, S

Bundestag muss Entwurf des Elektrogesetzes nachbessern

Mangelhafte Entsorgung FCKW-haltiger Kühlgeräte

Deutsche Umwelthilfe fordert gesetzliche Festlegung eines neuen DIN Standards, um das bisher unsachgemäße Kühlgeräterecycling in Deutschland zu beenden

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert den heute vom Bundeskabinett verabschiedeten Entwurf des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) und appelliert an den Bundestag, eine Nachbesserung zu verlangen. Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation fordert außerdem einen verbindlichen Standard für das Recycling ausgedienter Kühlgeräte, die sogenannte DIN Norm 50574. Die Entnahme und Zerstörung von mindestens 90 Prozent des besonders schädlichen Klimagases FCKW müsse über alle Entsorgungsstufen vorgeschrieben werden. Deutschland ist im Vergleich zu anderen EU-Staaten beim Thema Kühlgeräterecycling rückständig. Die durchschnittliche FCKW-Entnahmemenge liegt bei nur 63 Prozent.

Jährlich werden in Deutschland knapp drei Millionen Kühlsc

Hoher Gesundheitsstatus durch Impfung

Moderne Impfstrategien: Unerlässlich für die Gesunderhaltung von Nutztieren und für die Wirtschaftlichkeit der landwirtschaftlichen Tierhaltung

Forschung ermöglicht neue Ansätze

“Moderne Impfstrategien und Immunmodulation in der Nutztiermedizin” lautete das Thema des diesjährigen Frühjahrssymposiums der Akademie für Tiergesundheit e.V. (AfT). Die Akademie hatte am 19./20.02.2015 in die Akademie Deutscher Genossenschaften nach Montabaur eingeladen. Die Referenten beleuchteten den wissenschaftlichen Status Quo in der Immunologie und Ansätze für die Impfstoffentwicklung und die Beeinflussung des Immunsystems durch pharmakologisch wirksame Stoffe (Immunmodulation).

In der Praxis sind wirksame Impfstrategien inzwischen in nahezu allen Bereichen unverzichtbarer Standard. Der hohe Wissensstand über Entstehung und Verlauf von Krankheiten (Pathogenese) leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheitsprophylaxe in den Nutztierställen. Gle

Elektroaltgerätegesetz muss hochwertige Erfassung und Verwertung aller Elektroaltgeräte sicherstellen

Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V. begrüßt die heute vom Kabinett beschlossene Novelle des Elektroaltgerätegesetzes und die Einbeziehung des Einzelhandels in die Erfassung von Elektroaltgeräten als ein starkes Signal für die Steigerung der Erfassungsmenge bezeichnet. Der Vollzug muss dabei sicherstellen, dass bei dieser erheblichen Zunahme an Sammelstellen keine zusätzlichen Schlupflöcher entstehen, über die Altgeräte das System illegal verlassen. Die private Entsorgungswirtschaft steht dem Einzelhandel bei der Bewältigung dieser Aufgaben als Dienstleister zur Seite.

BDE-Präsident Peter Kurth: “Es muss sichergestellt werden, dass nachweisbar alle Mengen zur Erstbehandlung in zertifizierte Aufbereitungsanlagen gebracht werden. Wir fordern deshalb in Ergänzung zum neuen ElektroG präzisierende Durchführungsbestimmungen, die ein qualitativ hochwertiges Recycling stärken.”

Die Ausweitung des Minde

bevh gegen Rücknahmeverpflichtung des Online- und Versandhandels für Elektroaltgeräte

Das Bundeskabinett wird heute eine Reform des Elektrogerätegesetzes auf den Weg bringen. Danach soll künftig auch der Handel zur Rücknahme von Elektroaltgeräten verpflichtet werden. Aus Sicht des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) hat eine solche Rücknahmeverpflichtung das Potential, die Wettbewerbsfähigkeit des E-Commerce- und Versandhandelsstandortes Deutschland abermals zu schwächen, ohne der Umwelt und Verbrauchern zu nützen.

Künftig sollen auch E-Commerce- und Versandhändler zur Rücknahme von Elektroaltgeräten verpflichtet werden – begründet wird dies mit vermeintlich besseren Verwertungsquoten. Dem Handel wird darüber nach Ansicht des bevh eine Pflicht aufgebürdet, die mit seinem Kerngeschäft nichts zu tun hat. “Es gibt in Deutschland ein gut funktionierendes System der Entsorgung mit hochqualifizierten Fachbetrieben. So besteht aus abfallwirtschaftlicher Perspektive schon kein Anlass für die nun geplante Au

Kunststoffverpackungen: mehr Effizienz, weniger Gewicht

Verpackungen aus Kunststoff sind nicht nur praktisch und sicher – sie werden auch immer effizienter. Um wieviel genau, das beziffert jetzt eine Studie der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM), die Verpackungen von 1991 solchen aus dem Jahr 2013 gegenüberstellt. Das frappierende Ergebnis: Statt 3,715 Millionen Tonnen wurden nur 2,76 Millionen Tonnen Kunststoff für Verpackungen verbraucht, eine Ersparnis von fast einer Million Tonnen. Diese Materialeinsparungen konnten trotz gestiegener Ansprüche von Verbrauchern und Handel – etwa bezüglich Haltbarkeit und Portionierbarkeit von Lebensmitteln – sowie strengerer gesetzlicher Anforderungen durch innovative Verpackungslösungen erzielt werden.

Aufgrund der hohen Leistungsfähigkeit werden Kunststoffverpackungen indes auch immer beliebter. So zeigt die im Auftrag der BKV durchgeführte Untersuchung, dass der private und gewerbliche Verbrauch von Kunststoffverpackungen von 1991 bis 2013 aufgrund von

Baulandreserven in der City nutzen!

Der Platz wird knapp in der City. Da brauchen Bauherren ungewöhnliche Ideen: Zum Beispiel auf Dächern bauen, so der Verband Privater Bauherren (VPB). Jedes Dach ist ein potenzieller Bauplatz, voll erschlossen und mit funktionierender Infrastruktur. Interesse am Aufstocken bestehender Mehrfamilienhäuser könnten nach Erfahrung des VPB Eigentümergemeinschaften haben. Sie besitzen Land und sind bereits als Gemeinschaft etabliert. Gemeinsames Planen und Wirtschaften gehören zum Alltag. Eigentümergemeinschaften könnten also vom Zug der Bauherren in die City profitieren.

Die Idee des Aufsattelns ist nicht ganz neu: Kommunale Wohnungsbaugesellschaften stocken bereits seit Jahren ihre Nachkriegshäuser auf und bebauen die meist großzügigen Freiflächen zwischen den Mietsblöcken mit zusätzlichen Wohnungen. Eigentümergemeinschaften zeigen sich manchmal noch zurückhaltend. Sie lassen die Reserven auf dem eigenen Dach brach liegen. Dabei könnten sie oft ein weiteres Geschos

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